Gewaltprävention

Gewaltprävention hat in der Erich Kästner-Schule eine hohen Stellenwert und ist fester Bestandteil unseres Schulprogramms.

Im Sinne der von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) propagierten Lebenskompetenz-Erziehung (Life-Skills) werden im Unterricht in jedem Schuljahr durch geeignete Unterrichtsreihen diejenigen Fähigkeiten gefördert, die die Schülerinnen und Schüler dazu befähigen, ihr Selbstwertgefühl zu entwickeln, ihren Lebensmut zu fördern, sie zu aktiver und kreativer Lebensgestaltung zu motivieren und sie konfliktfähig für die Bewältigung schwieriger Lebensphasen zu machen.

Diese Unterrichtsreihen zur Stärkung der psychosozialen Kompetenz gliedern sich in fünf Bereiche:
1.      Selbstwahrnehmung und Einfühlungsvermögen
2.      Umgang mit Stress und negativen Emotionen
3.      Kommunikation
4.      Kritisches, kreatives Denken
5.      Problemlösen
(Fit und stark fürs Leben, Klett Verlag 1998; s. auch Schulprogramm )

Zu Beginn jedes Schuljahres werden ergänzend die Regeln zum friedlichen Zusammenleben im Unterricht besprochen. Ein entsprechendes Plakat hängt gut sichtbar in allen Klassen. Alle Kinder versprechen die Einhaltung der Regeln und bekunden dies durch ihre Unterschrift. Gleichzeitig werden die Regeln zum friedlichen Zusammenleben als Tagesordnungspunkt in den Klassenpflegschaften thematisiert.

In den meisten Klassen gibt es Verstärkerpläne bzw. bei den älteren Schülerinnen und Schüler persönliche Verhaltensziele, die verdeutlichen, ob und wie die Kinder die Klassen- und Schulregeln eingehalten haben. Durch das Sammeln von Smileys, „Edelsteinen“ o.ä. wird positives Verhalten verstärkt.

Durch Klassendienste (Obstdienst, Blumen gießen, Fegen, Austeil- und Ordnungsdienst, Tafel putzen) werden den Schülerinnen und Schülern klare Ordnungsstrukturen an die Hand gegeben, die von der Lehrerin oder vom Lehrer in ihrer bzw. seiner Vorbildfunktion unterstützt werden und eine angenehme Klassenatmosphäre verstärken.

 

 

 

 

 

 

In den Pausen fühlen sich die Kinder durch die Lehrerinnen und Lehrer während der ganzen Pausenzeit aktiv beaufsichtigt. Drohende Verstöße gegen die Regeln zum friedlichen Zusammenleben werden somit im Vorfeld erkannt und verhindert. Die Schülerinnen und Schüler können sich jederzeit mit ihren Ängsten und Sorgen an die Pausenaufsicht wenden. Ihre Beschwerden werden ernst genommen und sofort verfolgt.

Die Kinder erfahren im Unterricht, wie sie sich auf dem Schulweg (Fußgänger, Linienbus- und Schulbusfahrer) zu verhalten haben, um andere nicht zu ärgern oder sich und andere gar zu gefährden (Regeln zum friedlichen Zusammenleben). Hierzu gehört auch der Besuch der „Busschule“ (Stadtwerke) im dritten Schuljahr.