Unterricht

In der Erich Kästner-Schule, Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Sprache,  werden Kinder gefördert, die in ihrer sprachlichen und häufig auch in ihrer gesamten Entwicklung beeinträchtigt sind und durch den Gemeinsamen Unterricht an der Grundschule bzw. durch ambulante schulbegleitende Maßnahmen nicht hinreichend gefördert werden können.

Der Unterricht orientiert sich an den Richtlinien und Lehrplänen der Grundschule. Sie werden bezüglich der sprachlichen Anforderungen und Lernmöglichkeiten analysiert, überarbeitet und in schulinternen Lehrplänen zusammengefasst.

Vom Kollegium selbsterstellte Konzepte wie z.B. zur Leseförderung, zur phonologischen Bewusstheit, zur Gesundheitserziehung, zur Umwelterziehung, zur Gewaltprävention und zum Umgang mit neuen Medien ergänzen diese Minimalpläne. Ein Beispiel zur Lesekultur an der Erich Kästner-Schule können Sie hier nachlesen. Lesekultur

Die von der Schulgemeinschaft entwickelten Erziehungsvereinbarungen verdeutlichen, was Eltern, Schüler und Lehrer von einer guten Schule und einem guten Unterricht erwarten und welche Punkte erfüllt werden sollten, damit dies auch gelingt. Erziehungsvereinbarung

Sprachheilpädagogische Fördermaßnahmen werden während des Unterrichts und zusätzlich in Form von Einzel- und Kleingruppentherapie nach einem individuellen Förderplan von unseren Sprachheillehrern durchgeführt. Eigens entwickelte Konzepte und das schuleigene Handzeichensystem garantieren Qualität und Kontinuität unabhängig von der Lehrperson.

In jeder Klasse sind durchschnittlich 12 Kinder. Damit wird gewährleistet, dass auf die Bedürfnisse jedes Kindes entsprechend seines Entwicklungsstandes eingegangen werden kann.

Feste, im Unterricht eingebundene Rituale wie z.B. der Morgenkreis, der Tagesplan, das Begrüßungs- oder Abschiedslied aber auch die Geburtstagsfeier geben den Kindern Orientierung und das Gefühl der Geborgenheit und Sicherheit im Schulalltag.

Ferner sind für unsere Schule folgende Unterrichtsprinzipien wichtig:

  • Unterrichtsinhalte und Unterrichtsgestaltung werden sprachfördernd ausgewählt und umgesetzt.
  • Wir sehen Wahrnehmungs- und Bewegungsförderung als integrierte Bestandteile des Unterrichtes an.
  • Wir streben ein vornehmlich handlungsorientiertes Vorgehen an, sowie ein Lernen mit allen Sinnen.
  • Unser Unterricht ist individualisierend und differenzierend.
  •  Bei der Unterrichtsgestaltung berücksichtigen wir die Schülerinteressen.
  • Bei der Stundenplangestaltung setzen wir Schwerpunkte unter Berücksichtigung des Sprachförderbedarfs unserer Schüler.
  • Offene Unterrichtsformen, in deren Planung und Gestaltung auch die Kinder mit einbezogen werden, sind an der Erich Kästner-Schule üblich und werden täglich praktiziert. Tages- und Wochenplanarbeit sowie vielfältige Formen der Freiarbeit sind den Kindern geläufig.
  • Projekte und Arbeitsgemeinschaften bieten aufgrund ihrer Planungsoffenheit eine besonders gute Gelegenheit, den Bedürfnissen der Kinder gerecht zu werden. Sie nehmen deshalb einen wichtigen Platz im Unterricht unserer Schüler ein  (z.B. gemeinsame Wochenprojekte).
  • Die Rolle des Lehrers in den vielfältigen, differenzierenden sonderpädagogischen Aufgabenfeldern hat sich gewandelt: Er entwickelt sich zum Lernbegleiter seiner Schüler, mit diagnostizierenden, lehrenden, beratenden und helfenden Tätigkeiten.

Die Schule beginnt um 8.00 Uhr.
Eine Schulstunde dauert 45 Minuten.
Nach 2 Unterrichtsstunden haben wir Pause.
Von 9.30 – 9.40 Uhr frühstücken wir in unseren Klassenräumen.
Um 9.40 Uhr beginnt dann unsere Hofpause. Bis 10.00 Uhr toben und spielen wir auf dem Schulhof.
Eine weitere Hofpause gibt es von 11.30 – 11.45 Uhr.
Spätestens nach 6 Schulstunden, um 13.15 Uhr, endet unser Schultag.